Alle Jahre wieder – gemeinsam gegen die invasiven Neophyten!
07.04.2026
Viele importierte Pflanzen erfreuen uns im Garten und sind unproblematisch. Einige wenige aber vermehren sich massenhaft und werden zum Problem für unsere Flora und Fauna!
Die Bekämpfung dieser invasiven Neophyten ist das Ziel des Neophytensack-Projektes von 25 Seelandgemeinden. Wenn die Bevölkerung mithilft, die schädlichen Pflanzen zu entfernen und in den Neophytensack zu stecken besteht eine Chance, die unliebsamen Pflanzen in Schach zu halten.
Invasive Neophyten sind fremdländische Pflanzenarten, die sich bei uns stark ausbreiten. Sie verdrängen einheimische Arten und schaden der Biodiversität. Einzelne können auch gesundheitliche Probleme verursachen. Weil eine konsequente Bekämpfung der Neophyten wichtig ist, beteiligen sich bereits 25 Seeländer Gemeinden am Neophytensack-Projekt. Dabei können die speziellen Säcke bei den Gemeinden gratis bezogen werden. Die mit den unliebsamen Pflanzen gefüllten Säcke werden kostenlos mit dem normalen Hauskehricht entsorgt und gehen in die Verbrennung.
Zu jedem Sack wird ein Faltblatt mit den wichtigsten 10 invasiven Neophyten abgegeben. Damit sollten auch Laien die richtigen Pflanzen in den Sack stecken können! Wichtig ist, dass die invasiven Neophyten konsequent und vor dem Absamen entfernt werden.
Auf der Gemeindeschreiberei Worben können die Neophytensäcke gratis abgeholt werden.
Damit die Bevölkerung die wichtigsten invasiven Neophyten wie die Kanadische Goldrute, den Kirschlorbeer, das einjährige Berufskraut, den Schmetterlingsstrauch, die armenische Brombeere oder das afrikanische Geiskraut kennenlernen kann, gibt es in mehreren Gemeinden eine Ausstellung dieser Pflanzen mit entsprechenden Informationen.
Die Neophytenausstellungen sind:
- Vom 4. Mai bis 21. Juni 2026 in Safnern und Nidau
- Vom 29. Juni bis 11. September 2026 in Ipsach und Pieterlen
Die Bevölkerung wird gebeten, bei der Bekämpfung der invasiven Neophyten mitzuhelfen – nur so kann die weitere Verbreitung verhindert werden!
Besten Dank für die Mitarbeit!
Sicherheits- und Umweltkommission Worben

