Schulraum 2030

Unsere Gemeinde wächst und dies erfordert mehr Schulraum. Dazu wurde vor gut einem Jahr das Projekt Schulraum 2030 gestartet und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Jetzt liegt diese vor und die Bevölkerung ist eingeladen, sich über die Ergebnisse zu informieren. Die Präsentation beinhaltet die Machbarkeitsstudie mit den zu erwartenden Baukosten und den Projektkredit für die nächste Etappe.


Fragen und Antworten…

Wie kann der benötigte Schulraum für die nächsten Jahre zur Verfügung gestellt werden? 
Die erarbeitete Machbarkeitsstudie sieht vor, die bestehenden Gebäude optimal zu nutzen und diese an die neuen Herausforderungen der aktuellen Lernformen anzupassen. Der zusätzlich benötigte Schulraumbedarf soll in einem Neubau (für Kindergarten sowie erste und zweite Klasse) sichergestellt werden. Die bestehenden Kindergärten bieten ideale Voraussetzungen, um durch die Tagesschule genutzt zu werden. Damit könnte eine räumliche Trennung der verschiedenen Angebote hergestellt werden und die Tagesschule bliebe erweiterbar.


Was sind die nächsten Schritte?
Mit der Machbarkeitsstudie konnte aufgezeigt werden, wie der Schulraumbedarf längerfristig sichergestellt werden kann. Als nächsten Schritt muss ein Detailprojekt erarbeitet werden, welches die Grundlage für den notwendigen Baukredit bildet. Damit ein detailliertes Vorprojekt ausgearbeitet werden kann, braucht es einen Projektkredit. Dieser Projektkredit wird der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2024 zur Genehmigung beantragt. Dazu werden die detaillierten Projektkreditkosten in der Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2024 dargestellt.


Wie sieht der Zeitplan aus?
Aktuell sind sieben Schulklassen in den Schulräumen und drei Kindergartenklassen in den beiden Kindergärten. Ab Schuljahr 2026/27 werden es acht Schulklassen sein und ab Schuljahr 2027/28 bereits neun Klassen. Der bestehende Schulraum kann mit viel Flexibilität und der Nutzung aller Arbeitsnischen mit acht Schulklassen für eine Übergangszeit mit Kompromissen geführt werden, aber mit neun Klassen ist die Kapazität nicht mehr gegeben. Daher ist die zeitliche Umsetzung sehr eng und muss zwingend eingehalten werden, wenn der Neubau und Umbau des bestehenden Schulhausgebäudes ohne Provisorium umgesetzt werden soll. Daher ist geplant, das Detailprojekt bis Ende 2024 zu erarbeiten um den Baukredit an der Gemeindeversammlung vom Frühjahr / Sommer 2025 zur Genehmigung vorzu-legen. Die Architekturarbeiten werden zur Gewährleistung der Qualitätssicherung im Rahmen eines Gutachterverfahrens weitergeführt.


Wie hoch sind die zu erwartenden Kosten?
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen, nach einer ersten groben Berechnung aus der Machbarkeitsstudie, rund 12 Millionen Franken.


Wie finanziert die Gemeinde diese Kosten?
Die Finanzverwaltung erstellt einen Finanzplan, um die Finanzierbarkeit des benötigten Schulraums aufzuzeigen. Zur Finanzierung wird die Gemeinde Worben zusätzliche Fremd-mittelaufnahmen tätigen sowie die Steuereinnahmen anpassen müssen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird berechnet, per wann die Steuern um viele Steuerzehntel erhöht werden müssen.

Gemeinderat Worben
Worben, 31. Januar 2024

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Am 25. Januar 2024 fand der zweite Workshop/Informationsabend mit der Begleitgruppe «Schulraum 2030» und weiteren eingeladenen Teilnehmern aus den Bereichen Schule, Tagesschule, Behörde, Vereinen, Parteien, Feuerwehr und Gemeindemitarbeitenden statt. Es nahmen wiederum rund 50 Personen an Anlass teil.

Die Vertreter von Rykart Architekten AG (Liebefeld) stellten die erarbeitete Machbarkeitsstudie vor und erläuterten die bisher getätigten Überlegungen und Möglichkeiten. Die Anwesenden waren eingeladen, sich zur vorgestellten Machbarkeitsstudie zu äussern und Inputs einzubringen. 

Einzelne Inputs waren...

- Verbindungsdach:  Ist aus Sicht der Lehrpersonen sehr wichtig; Spielraum der Kinder rückt damit automatisch näher an die Strasse; Kinder haben so weniger Platz zum Spielen.

- Neubau: Zu wenig Tageslicht; Kindergartenspielplatz ist vor der grossen Fensterfront des Neubaus, was zu mehr Ablenkung führen könnte; Gruppenräume sind zu weit weg von den Klassenzimmern.

- Rückzugsorte: Es fehlen Rückzugsorte für die Kinder/Jugendlichen während der Unterrichtszeit (Pausen) oder Räume, die von ihnen umgestaltet werden könnten (Erholungsoasen).

- Aussenbereich: Der bestehende Aussenbereich aufwerten (idealerweise mit den Kindern zusammen gestalten).

- Pellets: Die Zugänglichkeit für die Lieferung der Pellets (Lastwagen) muss, trotz des gedeckten Bereichs, vorhanden sein.

- Liftanlage: Beim Bau der Liftanlage im bestehenden Schulhausgebäude muss der Grundwasserproblematik im Untergeschoss Beachtung geschenkt werden.

- Dachstock: Chance nutzen, um Lift und Treppenhaus zu erweitern, damit der Dachstock genutzt werden kann.

- PV-Anlage: Photovoltaikanlage auf dem Neubau fehlt. Auch sollte eine Photovoltaikanlage auf den bestehenden Bauten vorgenommen werden. 

- Lüftung: Geplante Lüftung im bestehenden Schulhaus ist notwendig und sinnvoll.

- Parkplatz: Es sollte ein Parkplatzkonzept erstellt werden. Es bestehen zu wenig Parkierungsmöglichkeiten.


In der nächsten Phase wird die Machbarkeitsstudie fertiggestellt und durch den Gemeinderat Worben genehmigt. Im Anschluss wird diese am Donnerstag, 21. März 2024 der Öffentlichkeit präsentiert. Der Projektkredit für das Ausarbeiten eines Detailprojektes wird der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2024 zur Genehmigung beantragt.

Gemeinderat Worben
Worben, 25. Januar 2024


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Am 2. November 2023 fand der erste Workshop/Informationsabend mit der Begleitgruppe «Schulraum 2030» und weiteren eingeladenen Teilnehmern aus den Bereichen Schule, Tagesschule, Behörde, Vereinen, Parteien, Feuerwehr und Gemeindemitarbeitenden statt. Es nahmen rund 50 Personen an Anlass teil.

Die Vertreter von Rykart Architekten AG (Liebefeld) stellten den Zwischenstand der Machbarkeitsstudie vor und erläuterten die bisher getätigten Überlegungen und Möglichkeiten. Die Studie sieht vor, die bestehenden Gebäude optimal zu nutzen und diese an die neuen Herausforderungen der aktuellen Lernformen anzupassen. Der zusätzlich benötigte Schulraumbedarf soll in einem Neubau (für Kindergarten sowie erste und zweite Klasse) sichergestellt wer-den. Die bestehenden Kindergärten bieten ideale Voraussetzungen, um durch die Tagesschule genutzt zu werden. Damit könnte eine räumliche Trennung der verschiedenen Angebote hergestellt werden.

Die Anwesenden waren eingeladen, sich zur vorgestellten Machbarkeitsstudie zu äussern und Inputs einzubringen. Einzelne Inputs:

- Ganzheitliche Lösung wird begrüsst; Kompromisse werden nicht als zukunftsorientiert angesehen.

- Schulverwaltung soll sich im Zentrum der Schulgebäude befinden.

- Der Neubau sollte einer reinen Schulnutzung dienen, mit flexibler Nutzungsmöglichkeit «Basisstufe».

- Es besteht die Nachfrage für einen Raum für Jugendliche.

- Es werden nutzbare gedeckte Pausenflächen gewünscht (Pausenplatz aufwerten).

- Eine Verbindung von einem Neubau zu den bestehenden Gebäuden soll geprüft werden.

In der nächsten Phase wird die Machbarkeitsstudie unter Beizug von Fachplanern und mit den Inputs aus dem Workshop vom 2. November 2023 weiterbearbeitet, nochmals mit der Begleitgruppe besprochen und fertiggestellt. Mit dem Schlussbericht «Machbarkeitsstudie» verfügt die Gemeinde Worben anschliessend über eine Umsetzungsstrategie mit mindestens einer möglichen Variante und einem Kostenvoranschlag für das Ausarbeiten des Detailprojektes (Projektkredit). Der Schlussbericht wird vom Gemeinderat Worben verabschiedet und im Februar 2024 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung präsentiert. Der Projektkredit für das Ausarbeiten eines Detailprojektes wird der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2024 zur Genehmigung beantragt.

Gemeinderat Worben
Worben, 6. November 2023

Mitte August 2023 wurde durch das Architekturbüro Rykart AG (Liebefeld) und Vertretern der Schule Worben, Behörde, etc. die Schulanlage besichtigt und eine Bestandesaufnahme sämtlicher Räume und Nutzungen aufgenommen. Anhand dieser Bestandesaufnahme, der rechtlichen Vorgaben/Empfehlungen des Kantons sowie Rückmeldungen der Nutzer, wurde durch die Rykart Architekten AG ein Raumprogramm «SOLL/IST» erarbeitet. Auf Basis dieses Raumprogramms wird nun das Architekturbüro Rykart AG (Liebefeld), in den nächsten 4 – 6 Monaten, verschiedene mögliche Varianten erarbeiten, wie der SOLL-Bedarf erreicht werden könnte.

Im Infoblatt Nr. II/2023 wurde die Bevölkerung angefragt, in einer Begleitgruppe «Schulraum 2030» teilzunehmen und in 1 – 2 Workshops die bisher erfolgten Planungsschritte und Überlegungen zu reflektieren, Fragen zu stellen und Ideen einzubringen. Es haben sich rund 10 Personen gemeldet, denen nun Anfangs November 2023, nebst weiteren Vertretern aus der Schule, Behörde, Vereinen und Politik, durch das Architekturbüro Rykart Architekten AG, (Liebefeld) der Stand der Machbarkeitsstudie vorgestellt wird.

Gemeinderat Worben
Worben, 21. August 2023

Die Schulraumplanung wird die Gemeinde Worben in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Der Gemeinderat Worben hat entschieden, von Juli - Dezember 2023 durch das Architekturbüro Rykart Architekten AG (Liebefeld), eine Machbarkeitsstudie erarbeiten zu lassen.

Mit der Machbarkeitsstudie soll aufgezeigt werden, mit welchen Massnahmen der aktuelle Schulraumbedarf in Worben kurz-, mittel- und langfristige erfüllt und optimiert werden kann. Sie dient als Grundlage für das Festlegen der weiteren Planungsschritte und das Aufzeigen von verschiedene Lösungsvarianten.

Hierzu soll eine Begleitgruppe von 15 bis 20 Personen, bestehend aus Vertretern der Bevölkerung, Politik, Gemeinderat, Kommissionen, Schule, Verwaltung und Fachleuten, eingesetzt werden. Aufgabe der Begleitgruppe wird sein, die bisher erfolgten Planungsschritte und Überlegungen zu reflektieren, Fragen zu stellen und neue Ideen einzubringen.

Mit dem Schlussbericht «Machbarkeitsstudie» verfügt die Gemeinde Worben anschliessend über eine Um-setzungsstrategie mit mindestens einer möglichen Variante und einem Kostenvoranschlag für das Ausarbeiten des Detailprojektes (Projektkredit). Es ist vorgesehen, den Schlussbericht «Machbarkeitsstudie» der Bevölkerung an der Frühlingsgemeindeversammlung 2024 vorzustellen, an welcher gleichzeitig der Projektkredit zur Genehmigung beantragt wird.

Bei Interesse für die Mitwirkung in der Begleitgruppe «Schulraum 2030» melden Sie sich bitte bis spätestens am 18. August 2023 per Mail an tamara.hug@worben.ch. Die Arbeitsgruppe «Schulraum 2030» wird eine gut durchmischte Gruppe zusammenstellen, welche das Projekt in den kommenden 6 Monaten, in 1 - 2 Sitzungen, begleitet.

Gemeinderat Worben
Worben, 2. August 2023

Am 2. Mai 2023 wurde die Öffentlichkeit an einer Informationsveranstaltung über den Projektstand «Schulraum 2030» informiert und hatte in einem Mitwirkungsteil die Gelegenheit, sich zum Projekt einzubringen. Die Präsentationen werden nachstehend aufgeschaltet. Bei der Mitwirkung haben sich die rund 90 TeilnehmerInnen eingehend ausgetauscht und kamen in den Bereichen «Chancen, Risiken und Anregungen/Ideen» zu folgenden Feststellungen:

Mitwirkung
Mitwirkung
TeilnehmerInnen in MZH
TeilnehmerInnen in MZH
Chancen, Risiken
Chancen, Risiken
Informationsanlass
Informationsanlass

Der Bevölkerungsanteil hat sich seit 2017 um 154 EinwohnerInnen auf 2'425 erhöht. Der Anstieg ist auch im Bereich Bildung spürbar. Durch das Wachstum der Schülerzahlen, die Nutzung der Klassenzimmer durch die Tagesschule, der Umsetzung des Lehrplans21 fehlt zwingend benötigter Schulraum.

Die Analyse und Evaluation von Möglichkeiten wurde im Rahmen des Projektes „Schulraumkonzept2021ff“ geprüft. Im Fokus standen die finanziellen Mittel und eine rasche Umsetzung, was dazu führte, dass kein Vorschlag den gewünschten Anforderungen entsprach. Es erfolgte Anfangs Jahr 2023 ein Restart des Projekts unter dem Namen „Schulraum 2030“ mit fachlicher Unterstützung der PH Bern und einer internen Arbeitsgruppe.

Am 2. Mai 2023 wird die Öffentlichkeit an einer Informationsveranstaltung über den Projektstand informiert und hat in einem Mitwirkungsteil die Gelegenheit, sich zum Projekt einzubringen.

Von Juni – Dezember 2023 wird durch ein fachspezifisches Architekturbüro eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Mit der Machbarkeitsstudie soll aufgezeigt werden, mit welchen Massnahmen der aktuelle Schulraumbedarf in Worben kurz-, mittel- und langfristige erfüllt und optimiert werden kann. Es soll eine Überprüfung stattfinden, die sich von punktuellen Eingriffen im lnnenbereich und Optimierungen durch Raumrochaden bis zum Neubau resp. Ersatz einzelner Gebäudeteile hinzieht. Schulraum soll langfristig geplant und sichergestellt werden. Eine Gesamtlösung für Kindergarten, 1 – 6. Klasse und Tagesschule muss vorliegen. Das Schulangebot muss dem Lehrplan21 entsprechen. Zudem soll eine grobe Abschätzung der anfallenden Kosten Aussagen zur Wirtschaftlichkeit ermöglichen.

Vorgesehen ist die Einholung eines Projektkredites durch die Gemeindeversammlung im Frühling 2024, damit anschliessend mit einer Projektausarbeitung gestartet werden kann.

Gemeinderat Worben
Worben, 23. März 2023

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